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clever-PV

Haus & Garten

4,6
Bewertung
10.00K
Installationen
Free
Preis
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Analysiert von App-foxy

Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, kennt das typische Dilemma: Mittags entsteht oft mehr Solarstrom, als im Haushalt gerade gebraucht wird, während später wieder Strom aus dem Netz bezogen wird. Genau an diesem Punkt setzt clever-PV an. Die App von clever-PV konzentriert sich auf das intelligente Laden mit überschüssiger Solarenergie und verbindet diesen Ansatz mit der Steuerung nach dynamischen Strompreisen.

Ich finde diese Ausrichtung sinnvoll, weil sie nicht einfach nur möglichst viel Energie in einen Speicher oder ein Elektroauto drücken will. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wann der eigene Solarstrom besonders nützlich ist und wann ein günstiger Netzstromtarif eine vernünftige Alternative sein kann. Das macht die App vor allem für Haushalte interessant, die ihre PV-Anlage aktiver nutzen möchten, statt lediglich die aktuelle Erzeugung abzulesen.

Im Bereich Haus und Garten gehört clever-PV damit zu den spezialisierten Anwendungen. Sie ist kostenlos erhältlich, richtet sich an Nutzer ab null Jahren und läuft ab Android 8.0. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 aus über 400 Bewertungen; außerdem kommt die App auf mehr als 10.000 Installationen. Für mich spricht das dafür, dass sie nicht nur als theoretisches Energiewerkzeug gedacht ist, sondern bereits von einer wachsenden Zahl von PV-Nutzern im Alltag ausprobiert wird.

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Überschussladen ist der eigentliche Kern

Die wichtigste Fähigkeit der App ist das PV-Überschussladen. Vereinfacht gesagt soll Solarstrom, der im Moment nicht direkt im Haushalt gebraucht wird, gezielt für einen weiteren Verbraucher verwendet werden. In der Praxis ist das besonders beim Laden eines Elektroautos interessant. Statt den Ladevorgang unabhängig vom Hausverbrauch zu starten, kann die verfügbare Solarenergie zum entscheidenden Kriterium werden.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Automatisierung, verändert aber die Nutzung einer PV-Anlage spürbar. Ohne eine solche Steuerung muss ich selbst beobachten, wann die Sonne ausreichend scheint, wann Waschmaschine oder Wärmepumpe laufen und ob das Fahrzeug angeschlossen ist. clever-PV nimmt mir zumindest einen Teil dieser Abstimmung ab. Der Nutzen liegt nicht in einer spektakulären Einzelaktion, sondern darin, dass viele kleine Entscheidungen nicht mehr jedes Mal manuell getroffen werden müssen.

Besonders interessant wird die Funktion durch die Kombination mit dynamischen Strompreisen. Wenn die Solarleistung nicht ausreicht, kann der Blick auf den aktuellen Strompreis helfen, den Ladevorgang nicht blind zu einem ungünstigen Zeitpunkt fortzusetzen. Damit verfolgt die App zwei Ziele: möglichst viel eigenen Solarstrom zu nutzen und Netzstrom dann einzusetzen, wenn er preislich attraktiver ist.

Der entscheidende Vorteil ist die Verbindung von Energiequelle und Zeitpunkt. Eine gewöhnliche PV-App zeigt mir meist, wie viel Strom erzeugt oder verbraucht wird. clever-PV geht gedanklich einen Schritt weiter und macht aus diesen Informationen eine Steuerungsentscheidung. Das ist für Nutzer hilfreich, die nicht nur Zahlen sehen, sondern ihr Verhalten oder angeschlossene Geräte daran ausrichten möchten.

Was im Alltag anders läuft als bei einer einfachen PV-Anzeige

Eine reine Monitoring-App ist oft schnell verstanden: Ich öffne sie, sehe Erzeugung und Verbrauch und schließe sie wieder. clever-PV ist weniger ein digitales Strom-Tagebuch und mehr ein Werkzeug für eine konkrete Routine. Ich muss mir überlegen, welche Verbraucher von einer automatisierten Steuerung profitieren und wann die App für mich wirklich arbeiten soll.

Das führt zu einem wichtigen Unterschied: Wer keine steuerbare Lademöglichkeit oder keinen passenden Überschussverbraucher nutzt, wird den Hauptnutzen kaum ausschöpfen. Für diese Person kann eine klassische Anzeige-App die bessere Wahl sein, weil sie weniger Einrichtung verlangt und trotzdem einen guten Überblick über die Anlage liefert. clever-PV lohnt sich vor allem dann, wenn aus den PV-Daten eine praktische Aktion entstehen soll.

Ein weiterer Punkt ist die Erwartung an die Automatik. Überschussladen bedeutet nicht automatisch, dass jede Kilowattstunde optimal eingesetzt wird. Wolken, wechselnder Hausverbrauch und ein nicht dauerhaft angeschlossenes Fahrzeug machen die Situation dynamisch. Die App kann eine Entscheidung unterstützen oder automatisieren, aber sie kann die physikalischen Grenzen einer kleinen oder stark schwankenden PV-Anlage nicht aufheben.

So fühlt sich die Nutzung in einer typischen Woche an

Ich würde die App nicht als etwas betrachten, das man ständig geöffnet haben muss. Der sinnvollere Ablauf ist, die gewünschte Lade- oder Steuerungslogik einmal sauber einzurichten und anschließend nur gelegentlich zu kontrollieren, ob sie zum eigenen Alltag passt. Gerade bei PV-Anlagen ändern sich die Bedingungen mit Jahreszeit, Wetter und Haushaltsrhythmus. Eine Einstellung, die im Sommer gut funktioniert, muss im Winter nicht genauso passend sein.

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Ein realistisches Beispiel ist ein Arbeitstag im Homeoffice. Das Elektroauto steht vormittags angeschlossen vor dem Haus, während die PV-Anlage zunehmend Leistung liefert. Im Haushalt laufen vielleicht Computer, Kühlschrank und andere Geräte, sodass nicht der gesamte Solarstrom für das Auto verfügbar ist. clever-PV kann in diesem Szenario den Überschuss als Grundlage für das Laden verwenden, anstatt sofort unabhängig vom Hausverbrauch Energie aus dem Netz zu beziehen.

Am Nachmittag ziehen Wolken auf, und die Solarleistung fällt. Genau hier zeigt sich, ob eine automatische Steuerung im Alltag angenehmer ist als manuelles Eingreifen. Ich möchte nicht alle paar Minuten prüfen, ob das Laden noch sinnvoll ist. Die App kann die Entscheidung an die veränderte Situation anpassen. Wenn zusätzlich ein dynamischer Strompreis berücksichtigt wird, entsteht ein zweiter Prüfpunkt: Ist es besser, auf die nächste Solarphase zu warten oder einen günstigen Netzstromzeitpunkt zu nutzen?

Der praktische Gewinn besteht also nicht unbedingt darin, dass jedes Laden vollständig mit Solarstrom gelingt. Viel realistischer ist, dass unnötiges Laden zu ungünstigen Zeitpunkten reduziert wird. Diese Unterscheidung ist wichtig. Wer eine vollständige Energieautarkie erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Wer dagegen die Nutzung des vorhandenen Solarstroms verbessern und den Netzbezug bewusster timen möchte, bekommt einen deutlich passenderen Anwendungsfall.

Einrichtung und tägliche Kontrolle

Bei einer App dieser Art ist die Einrichtung mindestens so wichtig wie die sichtbare Oberfläche. Ich würde deshalb nicht sofort den automatischen Betrieb aktivieren, sondern zuerst beobachten, ob die angezeigten Energieflüsse zur eigenen Anlage und zum tatsächlichen Haushaltsverbrauch passen. Ein kurzer Vergleich an einem sonnigen und an einem wechselhaften Tag kann helfen, falsche Erwartungen früh zu erkennen.

Danach sollte ich mir überlegen, welche Priorität im eigenen Haushalt wirklich gilt. Manche Nutzer möchten das Elektroauto möglichst oft mit eigener Solarenergie laden. Andere brauchen vor allem eine bestimmte Reichweite am nächsten Morgen und können nicht auf lange Sonnenphasen warten. Wieder andere achten stärker auf den Strompreis als auf den maximalen Eigenverbrauch. clever-PV ist besonders interessant, wenn ich diese Priorität bewusst festlegen kann, statt eine einzige allgemeingültige Regel zu erwarten.

Ein nicht offensichtlicher Tipp ist, die Automatik nicht nur an idealen Sonnentagen zu beurteilen. An einem wolkigen Tag wird sichtbar, wie häufig der Ladevorgang wechseln oder pausieren könnte und ob das zu meinem Fahrzeug und meiner Geduld passt. Wer nur bei strahlendem Sonnenschein testet, erhält ein zu positives Bild. Die eigentliche Alltagstauglichkeit zeigt sich bei wechselnder Erzeugung.

Ebenso sinnvoll ist es, die App nicht als Ersatz für eine gelegentliche Plausibilitätskontrolle zu sehen. Wenn ein Fahrzeug dringend geladen werden muss, sollte ich mich nicht allein auf eine günstige Wetter- oder Preisphase verlassen. Die App kann die Nutzung optimieren, aber meine Mobilitätsplanung bleibt meine Verantwortung. Für spontane Fahrten ist ein sicherer Ladeplan wichtiger als die letzte mögliche Ersparnis.

Der stärkste Anwendungsfall: das angeschlossene Elektroauto

Am meisten überzeugt mich clever-PV bei Haushalten, in denen das Elektroauto regelmäßig mehrere Stunden am eigenen Stellplatz angeschlossen ist. Dann gibt es überhaupt genug zeitlichen Spielraum, um auf Solarüberschuss oder einen besseren Strompreis zu warten. Wer das Auto nur kurz vor der Abfahrt einsteckt, hat dagegen wesentlich weniger Möglichkeiten für eine flexible Steuerung.

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Ein besonders passender Tagesablauf ist: morgens wird das Fahrzeug angeschlossen, tagsüber steht es ungenutzt, und am Abend wird es wieder benötigt. In diesem Fenster kann die App die Ladeentscheidung an die Erzeugung und an den Strompreis koppeln. Das ist praktischer, als nur nach der Uhrzeit zu laden, denn eine feste Zeit berücksichtigt weder eine unerwartet sonnige Stunde noch einen wechselnden Tarif.

Der Vorteil gilt auch für Haushalte, die ihren Solarstrom nicht ausschließlich selbst verbrauchen können. Wenn die Batterie bereits voll ist oder der direkte Hausverbrauch niedrig ausfällt, kann das Auto als zusätzlicher Verbraucher dienen. Dabei sollte ich aber nicht automatisch jede mögliche Ladephase erzwingen. Häufiges Starten und Stoppen kann im Alltag störend sein, und eine möglichst hohe Auslastung ist nicht immer wichtiger als ein verlässlich erreichbarer Ladezustand.

Hier liegt ein echter Trade-off: Maximale Nutzung des PV-Überschusses und maximale Alltagssicherheit sind nicht dasselbe. Wenn ich am nächsten Morgen eine lange Strecke fahren muss, ist ein verlässlicher Ladezeitpunkt wichtiger als die Hoffnung auf eine sonnige Phase. clever-PV ist dann am besten, wenn ich der Optimierung ausreichend Zeit gebe und für dringende Fahrten eine einfache Ausweichmöglichkeit einplane.

Warum dynamische Preise nicht automatisch günstiger bedeuten

Die Einbindung dynamischer Strompreise klingt attraktiv, sollte aber nicht mit einer garantierten Kostenersparnis verwechselt werden. Ein niedriger Preis ist nur dann hilfreich, wenn der Ladevorgang tatsächlich in dieses Zeitfenster fällt und die übrigen Bedingungen passen. Gleichzeitig kann eigener Solarstrom für den Haushalt einen besonderen Wert haben, der nicht nur vom aktuellen Netzpreis abhängt.

Ich würde deshalb zuerst festlegen, welches Ziel mir wichtiger ist: möglichst wenig Netzstrom, möglichst niedrige Ladekosten oder eine ausgewogene Mischung aus beidem. Wer nur auf den Preis schaut, kann einen günstigen Netzstromzeitpunkt wählen, obwohl später am Tag ausreichend Solarstrom verfügbar wäre. Wer ausschließlich Solarstrom bevorzugt, kann dagegen eine günstige Netzphase verpassen. Die Stärke der App besteht gerade darin, diese Entscheidung in einen gemeinsamen Ablauf zu bringen, nicht darin, mir eine immer richtige Antwort abzunehmen.

Für Nutzer mit einem festen Stromtarif ist der Preisaspekt naturgemäß weniger interessant. Sie können trotzdem vom Überschussladen profitieren, wenn sie eine PV-Anlage und einen passenden Verbraucher besitzen. Wer hingegen weder dynamische Tarife nutzt noch ein steuerbares Ladegerät hat, wird wahrscheinlich nur einen begrenzten Mehrwert spüren.

Wo die App Geduld und eigene Entscheidungen verlangt

Die größte mögliche Reibung liegt nicht in der Grundidee, sondern in der Abhängigkeit von mehreren Komponenten. Eine App kann nur so gut steuern, wie die angeschlossene PV-Technik, das Ladegerät und die jeweilige Konfiguration zusammenspielen. Je komplexer der eigene Energiehaushalt ist, desto wichtiger wird es, die Einrichtung nicht nebenbei zu erledigen.

Auch die Wetterabhängigkeit bleibt spürbar. Solarüberschuss entsteht nicht nach einem festen Stundenplan. Selbst an einem hellen Tag kann der Haushaltsverbrauch die verfügbare Ladeleistung deutlich verändern. Deshalb sollte ich bei clever-PV eher in Zeitfenstern denken als in einer festen Zusage wie „das Auto wird heute sicher vollständig geladen“. Diese realistische Erwartung macht die Nutzung entspannter.

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Ein weiterer Nachteil ist, dass die App für reine Informationssucher möglicherweise zu spezialisiert ist. Wenn ich nur wissen möchte, wie viel meine Anlage gerade produziert, brauche ich keine ausgefeilte Lade- und Preislogik. In diesem Fall kann die zusätzliche Einrichtung unnötig wirken. Die Anwendung richtet sich nicht an jeden PV-Besitzer, sondern an Menschen, die einen konkreten Überschussverbraucher aktiv einbinden möchten.

Außerdem sollte ich laufende Kosten im Blick behalten. Die App ist zwar kostenlos erhältlich, nennt aber In-App-Käufe von 5,99 Euro bis 82,99 Euro bei Abrechnung über Google Play. Das bedeutet für mich: Vor einer intensiven Nutzung sollte ich prüfen, welche Funktionen im eigenen Fall ohne Zusatzkosten ausreichen und ob eine erweiterte Nutzung den erwarteten Nutzen tatsächlich rechtfertigt. Gerade bei kleinen PV-Anlagen kann eine teure Optimierung wirtschaftlich weniger überzeugend sein als bei einem Haushalt mit regelmäßigem Ladebedarf.

Die aktuelle Version ist 3.13.1. Das ist für mich ein Hinweis, dass die Anwendung laufend weiterentwickelt wird, aber kein Grund, die Kompatibilität blind vorauszusetzen. Wer ein älteres Android-Gerät verwendet, sollte beachten, dass Android 8.0 als Mindestvoraussetzung gilt. Bei einem sehr alten Smartphone kann also bereits die technische Basis zum Hindernis werden.

Für wen sich clever-PV wirklich lohnt

Ich würde die App vor allem Besitzern einer PV-Anlage empfehlen, die ein Elektroauto oder einen vergleichbaren steuerbaren Verbraucher regelmäßig nutzen. Besonders gut passt sie zu Menschen, deren Fahrzeug tagsüber lange angeschlossen bleibt und die nicht bei jeder Wetteränderung selbst eingreifen möchten. Auch Nutzer mit dynamischem Strompreis profitieren stärker, weil die App den Zeitpunkt des Netzbezugs in die Überlegung einbezieht.

Weniger geeignet ist sie für Haushalte ohne steuerbare Lade- oder Verbrauchsmöglichkeit. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl empfehlen, wenn eine einfache Produktionsanzeige genügt oder der Strombedarf sehr unregelmäßig ist. In solchen Fällen kann eine herstellereigene PV-App, eine einfache Verbrauchsübersicht oder eine manuelle Ladestrategie übersichtlicher sein.

Ein guter Einstieg besteht darin, zunächst nur ein klares Ziel zu verfolgen: den Solarüberschuss möglichst oft zum Fahrzeug zu lenken. Erst wenn dieser Ablauf zuverlässig zum eigenen Tagesrhythmus passt, lohnt es sich, zusätzlich dynamische Preise stärker zu gewichten. Diese schrittweise Vorgehensweise verhindert, dass zu viele Regeln gleichzeitig eingerichtet werden und anschließend unklar bleibt, warum das Ladeverhalten nicht den Erwartungen entspricht.

Für Familien ist außerdem wichtig, die Mobilitätsplanung von der Energieoptimierung zu trennen. Wenn mehrere Personen auf dasselbe Fahrzeug angewiesen sind, sollte die benötigte Reichweite Vorrang haben. clever-PV kann dann im Hintergrund günstige oder solare Zeitfenster nutzen, darf aber nicht zur einzigen Absicherung werden. Für einen Zweitwagen, der überwiegend zu Hause steht, ist die App dagegen deutlich passender als für ein Fahrzeug mit ständig wechselnden Abfahrtszeiten.

Auch die Größe der PV-Anlage spielt indirekt eine Rolle. Bei sehr wenig Überschuss sind die verfügbaren Ladefenster naturgemäß kurz. Dann kann der Aufwand der Einrichtung größer wirken als der praktische Gewinn. Bei einer Anlage, die regelmäßig mehr erzeugt als der Haushalt verbraucht, wird die Steuerung dagegen interessanter, weil tatsächlich häufiger eine Entscheidung über die Verwendung des Stroms ansteht.

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Mein Urteil nach dem praktischen Blick auf die Kernfunktion

clever-PV ist keine allgemeine Solar-App, sondern ein Werkzeug für eine konkrete Energieentscheidung: Wann soll ein angeschlossener Verbraucher mit eigenem Solarstrom oder zu einem passenden dynamischen Preis versorgt werden? Genau diese Spezialisierung ist ihre Stärke. Wer einen passenden Anwendungsfall hat, kann den eigenen PV-Überschuss bequemer und bewusster nutzen, ohne ständig Erzeugung, Verbrauch und Ladezeitpunkt selbst abgleichen zu müssen.

Ich mag besonders, dass die App nicht bei einer hübschen Statistik stehen bleibt. Ihr Wert entsteht erst dann, wenn aus den Energiedaten eine Handlung wird. Gleichzeitig verlangt dieses Konzept realistische Erwartungen. Wetter, Hausverbrauch, Fahrzeugbedarf und Tarif müssen zusammenpassen; keine Automatik kann daraus jederzeit ideale Bedingungen machen.

Für mich ist clever-PV deshalb eine empfehlenswerte kostenlose Haus-und-Garten-App für PV-Besitzer mit einem regelmäßig angeschlossenen Elektroauto und Interesse an flexiblen Strompreisen. Wer nur seine Anlage beobachten möchte, fährt mit einer einfacheren Lösung wahrscheinlich besser. Wer dagegen den Solarüberschuss gezielt ins Laden einbeziehen und den Netzbezug zeitlich überlegter behandeln möchte, findet hier einen nachvollziehbaren praktischen Nutzen.

Die App von clever-PV ist seit dem 28.06.2023 verfügbar und bleibt mit der Altersfreigabe USK ab null Jahren auch hinsichtlich der formalen Nutzung unkompliziert. Mein abschließender Rat wäre, sie nicht nach einem einzigen sonnigen Tag zu beurteilen, sondern über mehrere unterschiedliche Alltagssituationen hinweg. Wenn das eigene Auto lange genug angeschlossen bleibt und die gewählte Ladeautomatik zum persönlichen Bedarf passt, kann clever-PV aus überschüssigem Solarstrom einen deutlich besser nutzbaren Bestandteil des Haushalts machen.

Häufig gestellte Fragen zu clever-PV

01

Was ist clever-PV und wofür kann ich die App verwenden?

clever-PV ist eine App zur Überwachung und Steuerung von Photovoltaikanlagen und angeschlossenen Energiesystemen. Je nach unterstützter Hardware können Nutzer beispielsweise Solarerträge, Hausverbrauch, Batteriespeicher und Netzbezug einsehen. Außerdem lassen sich Energieflüsse übersichtlich verfolgen und bestimmte Verbraucher, etwa eine Wallbox oder Wärmepumpe, gezielter mit selbst erzeugtem Solarstrom betreiben.

02

Welche Geräte und Anlagen werden von clever-PV unterstützt?

Vor dem Download sollte geprüft werden, ob die eigene PV-Anlage mit clever-PV kompatibel ist. Die App ist in erster Linie für Anlagen gedacht, die über unterstützte Wechselrichter, Stromzähler, Batteriespeicher oder Wallboxen verfügen. Der genaue Funktionsumfang hängt vom jeweiligen Hersteller, Modell und der verfügbaren Schnittstelle ab. Nicht jedes Gerät lässt sich automatisch verbinden oder vollständig steuern.

03

Benötige ich zusätzliche Hardware, um clever-PV nutzen zu können?

Die App allein kann in der Regel keine Messwerte erzeugen oder Geräte steuern. Dafür ist eine kompatible PV-Anlage beziehungsweise passende Mess- und Steuerungshardware erforderlich. Je nach Installation können Wechselrichter, Smart Meter, Gateway oder weitere Komponenten notwendig sein. Welche Geräte tatsächlich gebraucht werden, hängt vom gewünschten Einsatzbereich und der vorhandenen Haustechnik ab.

04

Kann clever-PV den Eigenverbrauch und das Laden eines Elektroautos optimieren?

Ein wichtiger Zweck von clever-PV ist, überschüssigen Solarstrom möglichst sinnvoll zu verwenden. Wenn die erforderlichen Geräte unterstützt werden, kann die App Energieflüsse berücksichtigen und beispielsweise das Laden eines Elektroautos an die PV-Erzeugung anpassen. Auch Batteriespeicher oder andere Verbraucher können einbezogen werden. Die tatsächliche Optimierung hängt jedoch von Konfiguration, Wetter, Stromtarif und angeschlossener Hardware ab.

05

Ist clever-PV kostenlos und wie steht es um Datenschutz und Sicherheit?

Ob clever-PV vollständig kostenlos genutzt werden kann oder bestimmte Funktionen, Dienste oder Hardware zusätzliche Kosten verursachen, sollte vor der Einrichtung anhand der aktuellen Anbieterinformationen geprüft werden. Für die Nutzung werden möglicherweise Kontodaten, Anlageninformationen und Messwerte verarbeitet. Nutzer sollten deshalb die Datenschutzerklärung lesen und sichere Zugangsdaten verwenden, besonders wenn die App Fernzugriff oder die Steuerung elektrischer Geräte ermöglicht.

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Vorteile

  • Übersichtliche Darstellung von Ertrag
  • Verbrauch und Eigenverbrauch
  • Hilft
  • den Solarstromverbrauch im Haushalt gezielt zu optimieren
  • Zentrale Kontrolle mehrerer PV-Komponenten an einem Ort
  • Nützliche Verlaufsdaten erleichtern die Analyse der Anlagenleistung
  • Für den täglichen Überblick schnell und unkompliziert bedienbar

Nachteile

  • Funktionsumfang hängt stark von kompatibler Hardware und Anlagenkonfiguration ab
  • Ohne aktuelle Messdaten sind Anzeigen und Empfehlungen nur eingeschränkt hilfreich
  • Einige Funktionen können je nach System oder Anbieter unterschiedlich verfügbar sein
  • Für Einsteiger wirken technische Kennzahlen teilweise erklärungsbedürftig
  • Bei Verbindungsproblemen werden Daten möglicherweise verzögert aktualisiert
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